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letzter Eintrag

Ich habe das Gefühl als würde ich am Sonntag sterben.

Sollte das wirklich der Fall sein, dann tut es mir leid.

Ich habe sehr wenig in mienem Leben erreicht.

Ich war Jobmäßig ein hoffnungsloser Fall.

Trotzdem war ich froh zu leben.

Ich hab dich lieb Mami. Und Mona. Und Dennis. Und Jenny.

 

Mir macht es nichts aus zu sterben.

Ich habe keine Angst.

Es ist nur traurig.

Ich bedauere nichts in meinem Leben.

Mein Leben war schön.

Ich habe eine tolle Familie, einen tollen Freund und eine tolle Freundin.

Ich hoffe meine Beerdigung wird nicht allzu teuer.

Feuerbestattungen sind schön.

Aber bitte stellt mich nicht zu Blacky sondern zu Papa  

30.11.07 09:53


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3. Eintrag

Jedes Mal wenn man die Straße betritt, denkt man daran wie es ist von einem Auto überfahren zu werden. Man schaut sich um und lauscht.
"Wie wäre es zu sterben?", "Wie fühlt es sich an?", "Tut es weh?", "Würde es meiner Familie etwas ausmachen?".
Doch kein Auto kommt.

Der Körper fühlt sich taub an. Wie ein Geist in einem toten Körper. Eine lebendige Leiche. An solchen Tagen ist einem alles egal. Ob man stirbt, ob man lebt, ob man schläft...
Alles ist egal. Man empfindet Reden und Lachen als reinste Anstrengung. Die Mimik bleibst stumm.

Menschen schneiden sich. Sie schneiden sich ins Fleisch bis es blutet. Sie bereuen es. Sie sehen die Narben. Doch sie wollen nicht sterben.
Ich würde mich nie scheniden. Dazu hasse ich Schmerzen zu sehr. Doch mir würde es nichts ausmachen zu sterben. Ich wäre weg von der Welt. Verwandte und Freunde würden trauen. Alles würde kurz darauf seinen gewohnten Gang gehen.
Es ist so egal ob man stirbt.

6.1.07 16:53


2. Eintrag

Menschen wird oft gesagt wie lächerlich ihre Probleme im Gegensatz zu denen der Welt sind. Armut, Hunger, Kriesen, Kriege usw... Was machen da schon die eigenen kleinen Problemchen aus. Belogen werden, ignoriert, Streitereien, Unsicherheiten... An sich haben diese Moralapostel ja Recht. Doch unsere Welt setzt sich aus diesen vielen, kleinen Problemen zusammen und nicht aus den weltlichen Konflikten. So banal und unwichtig sich manche Probleme anhören mögen, so schmerzlich und unausweichlich sind sie für diese eine Person, der sie widerfahren.

Unverstanden fühlt sich wohl jeder. Vielleicht auch allein und sogar unwichtig.

Macht es den Menschen in meiner Umgebung etwas aus, wenn ich nicht mehr da bin?

Der Mensch ist wohl eines der anpassungsfähigsten Lebewesen. Wenn jemand stirbt trauern sie. Doch danach geht das Leben seinen gewohnten Gang weiter. Mehr als 99% der Menschheit ist es vollkommen egal ob man lebt. Und der selben Anzahl ist es nicht mal klar, dass man existiert.

Wozu bin ich dann noch am Leben?

Man könnte sich genauso fragen, wieso man dann überhaupt geboren wurde. Vielleicht einfach eine Laune der Natur. Die Tiere haben es uns voraus. Sie pflanzen sich fort. Das ist ihre Aufgabe im Leben. Wieso sollte es beim Menschen dann anders sein?

Ich will keine Kinder bekommen.

Dann brauchst du auch nicht leben.

 

20.9.06 20:55


1. Eintrag

Wo theatralisches, klischeehaftes Rumgeheule anfängt und ernsthafte, tiefschürfende Gedanken enden, lässt sich bei den Massen-Weblogs von Heute kaum zu sagen.

Wichtig scheint hier nur zu sein, das der Mensch ein inneres Bedürfnis verspürt sich anderen Mitzuteilen.

Manche nutzen ihren Weblog als Tagebuch, andere wiederum schreiben ihre innigsten und geheimsten Gefühle ins Internet. In der Hoffnung, dass es jemand liest und sich für einen interessiert.

Das hier wird nun also mein Weblog... wer ich bin spielt dabei kaum eine Rolle.

 

An alle Tablettenschachtelhalter, die gelegentlich in Prager Bussen anzutreffen sind:

Ihr ist es keineswegs egal, ob ein paar Tabletten oder die ganze Schachtel geschluckt wird. Ausserdem weiß sie nicht, was du alles trotz deines gesunden Menschenverstandes getan hast. Sie weiß sehr wenig von dir. Und sie kann nicht gut mit Menschen umgehen. Sie mag sich gar nicht vorstellen, wie oft du trotz deines Lächelns traurig gewesen bist, und sie es nicht gemerkt hat.

5.9.06 18:51





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